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The Lean Startup – Aufräumen mit dem Businessplan-Mythos

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Gründer müssen zuerst einen Businessplan schreiben. Dieser weit verbreitete Mythos wird bei “The Lean Startup” nach Eric Ries über den Haufen geworfen. Denn Business Pläne überleben nur selten den ersten Kundenkontakt. Passend dazu hat Boxweltmeister Mike Tyson mal passend gesprochen: “Jeder hat einen Plan, bis er was auf die Fresse bekommt”.

Eric Ries steht mit seiner Philosophie für “proof of market” ein. Er plädiert für ein möglichst schnelles Testen von Produkten und Ideen am Markt, bevor viel Geld und Ressourcen in die Hand genommen werden. 

Doch was heisst das jetzt genau? Hier drei konkrete Prinzipien, damit es auch bei dir mit Lean Starup klappt:

  • Skizziere deine Hypothesen, anstatt einen komplizierten Business Plan zu schreiben. Das Framework von Osterwalder & Pigneur “Business Modell Canvas” ist dafür ein einfaches Tool, um aufzuzeigen, wie ein Unternehmen Wert für sich selbst und für die Kunden schaffen will.
  • Höre schon früh auf Kunden und gehe schon in frühen Stadien raus. Teste die Hypothesen mit potentiellen Kunden, Einkäufern und Partnern auf allen Ebenen (Produkte-Features, Pricing, Distributionskanäle & bezahlbare Kundenakquisitions-Strategien).
  • Belebe deinen Entwicklungsprozess und beginne zusammen mit potenziellen Kunden früh mit einer iterativen Produktentwicklung.

Das bedeutet in a nutshell: Lean Startups sind temporäre Organisationen, welche für die Suche nach einem wiederholbaren und skalierbaren Geschäftsmodell entwickelt werden und schnell regieren können. Dieses Konzept funktioniert aber vor allem in denjenigen Bereichen, wo sich Produkte leicht testen lassen (z.B. Software).