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«Wer bei uns mitmacht, spart».

 

Wenn der Shopper zum Preisjäger wird: David Pacassi Torrico lanciert eine Einkaufs-App für Menschen mit tiefer Kaufkraft.

 

Vergleichsportale, Herr Pacassi, gibt es wie viele. Warum braucht es ein weiteres?

Meine Mitbewerber pflegen Daten des Einzelhandels ein. Wir setzen auf die Community.

Das müssen Sie uns erklären…

Unsere App enthält eine Texterkennungssoftware. Sie erlaubt es dem Konsumenten, seine Kassenzettel per Handykamera auszulesen. Die Plattform im Hintergrund verknüpft dann die Kürzel auf den Belegen mit den Produkten und stellt die Kaufinformationen auch anderen Teilnehmern zur Verfügung.

Die Website https://pricehunterapp.ch ist bereits online. Wie weit sind Sie mit Ihrem Projekt?

Ich rechne mit einer ersten Version im Frühsommer. Der Knackpunkt ist die Zuordnung von Kürzel und Produkt. Gleiche Produkte werden von den Läden oft unterschiedlich benannt. Im Moment machen wir den Abgleich noch von Hand, wollen ihn aber so bald wie möglich automatisieren.

Wer bezahlt Ihre Plattform?

Für den Nutzer ist die App kostenlos. Wir wollen uns über Gebühren für Extraleistungen finanzieren.

Sie adressieren Studenten und Geringverdiener, Menschen also, denen es erklärtermassen an Kaufkraft fehlt. Was motiviert Sie?

Ich habe einen Teil meiner Kindheit in Bolivien verbracht und weiss, wie es ist, wenn man auf seine Ausgaben achten muss. Die meisten Menschen kommen irgendwann in eine Situation, in der sie vermehrt aufs Geld schauen müssen ‒ sei es aufgrund einer Weiterbildung oder eines Familienzuwachses. Meine App kann ihnen das Leben erleichtern.

 

Kurs
David Pacassi Torrico hat am Business Concept Kurs im Herbst 2018 teilgenommen.