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EOint

Sicht aus dem Weltraum

Die Daten von Erdbeobachtungssatelliten sind frei verfügbar: Philip Jörg, Hendrik Wulf und Reik Leiterer wollen sie zu massgeschneiderten Informationen veredeln.

 

Hunderte mit Sensoren vollgestopfte Satelliten umkreisen die Erde. «Ein Datenschatz, der noch lange nicht gehoben ist», sagt Philip Jörg von den Remote Sensing Laboratories der Universität Zürich. Deshalb hat er zusammen mit zwei Kollegen vom geographischen Institut das Projekt EOint lanciert. Im Zentrum des Interesses stehen verschiedene Wellenlängen des reflektierten Sonnenlichts. Die Bilderflut aus dem Orbit soll zu Informationen aufbereitet werden; zum Beispiel für die Landwirtschaft, wo Infrarotbilder Aufschluss über den Zustand der Vegetation geben; oder für Hilfswerke, die mit 3D-Bildern der Zielgebiete ihre Einsätze besser planen und steuern könnten. «Im Moment schreiben wir den Businessplan», sagt Jörg. Die Marktdaten hat der 34-jährige Bündner bereits recherchiert: 2014 wurden für Dienstleistungen rund um Erdbeobachtungsdaten rund 1.5 Milliarden Dollar ausgegeben; in zehn Jahren dürfte es doppelt so viel sein.

 

Kurs
Philip Jörg hat am Business Concept Kurs in 2016 teilgenommen.