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Hoffnung für Schwerkranke

Der Chemieingenieur Lukas Langenegger vom ETH-Labor für funktionelle Materialien entwickelt ein nanomedizinisches Blutreinigungsverfahren.

 

Allein in der EU warten 80 000 Menschen auf eine Organtransplantation, viele von ihnen weil keine Spender mit der passenden Blutgruppe verfügbar sind. Blutvergiftungen sind die häufigste Todesursache auf Intensivstationen. Zwei Fakten, eine Ursache: die bestehenden Dialyseverfahren versagen vor Antikörpern und Krankheitserregern. Der Mann, der das ändern will, heisst Lukas Langenegger. Zusammen mit seinen Kollegen Corinne Hofer und Carlos Mora von der ETH Zürich arbeitet er an einem Verfahren, das Schadstoffe aus dem Blut fischt. Als Köder dienen chemische Bindemoleküle, die ihrerseits auf metallischen Nanopartikeln sitzen. Im Blut reagieren sie mit den Zielsubstanzen und können schliesslich mit einem Magneten wieder eingefangen werden. Das Geld für den Firmenstart will Lukas Langenegger bei Stiftungen akquirieren. Er ist zuversichtlich, dass es klappt: «Unsere Technologie kann Leben retten».

 

 

 

Kurs
Lukas Langenegger hat am Business Creation Kurs in 2016 teilgenommen.