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Geotargads

Dicht beim Konsumenten

Sag‘ mir, wo du bist und ich sage dir, was du brauchen könntest: Der St. Galler Erik Streller platziert virtuelle Werbung an realen Orten. 

Die App-Werbung boomt: Auf Schweizer Smartphones werden täglich Millionen von Minibannern eingeblendet. Um die Streuverluste zu minimieren, buchen die meisten Werbeplaner Apps, die thematisch zum beworbenen Produkt passen. Nicht so der Ostschweizer Unternehmer Erik Streller-Shen: Er verwendet die Ortsangaben, die von den Apps abgesetzt werden und schaltet Banner in ganz bestimmten Perimetern. Seit Anfang Jahr ist seine Plattform Geotargads in Betrieb. Zu den Kunden zählt unter anderem die Thurgauer Kantonalbank. Sie hat im Sommer mehrere Tausend Apps mit Hinweisen auf ihr Jugendkonto bespielt; zu sehen waren die Banner aber nur an Orten, wo sich erfahrungsgemäss viele Jugendliche aufhalten: in Kinos und Badeanstalten. Streller-Shen ist überzeugt: «Orte sind die Schlagwörter der Zukunft».

 

Kurs
Erik Streller-Shen hat am Business Creation Kurs in 2014 teilgenommen.