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FungiForest

Pilze für Feinschmecker

Igelstachelbart, Judasohr und Samtfussrübling: Sophie Stroheker und Vivanne Dubach planen den Aufbau von Pilzkulturen im städtischen Raum.

 

Immer mehr städtische Brachen werden als Gemüsegärten genutzt. Biologische Anbaumethoden garantieren eine einwandfreie Qualität, die kurzen Transportwege die ökologische Nachhaltigkeit. Was mit Tomaten und Gurken funktioniert, müsste auch mit Speisepilzen klappen, sagten sich Sophie Stroheker und Vivanne Dubach, zwei Umweltnaturwissenschaftlerinnen an der Professur für Forstschutz und Dendrologie der ETH Zürich. Die Schweiz importiert pro Jahre knapp 500 Tonnen exotische Pilze – meist aus China. «Dabei sind Pilze anspruchslos; sie gedeihen auf totem Holz, Sägespänen oder anderen organischen Abfällen», erklärt Sophie Stroheker. Zurzeit suchen die FungiForest-Initiantinnen im Grossraum Zürich nach einer geeigneten Halle. Ist sie gefunden, soll die Produktion anlaufen: Judasohren, Samtfussrüblinge und Igelstachelbärte für Feinkostläden und Gourmetrestaurants.

 

Kurs
Sophie Stroheker hat am Business Creation Kurs in 2016 teilgenommen.