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FairWear

Es geht um den Stolz auf die eigene Arbeit

Ökologisch. Sozial. Lokal. Der gebürtige Australier Daniel Salerno wagt sich in die Modebranche.

 

Was bringt einen frisch promovierten Teilchenphysiker dazu, Kleider zu verkaufen?

Die Zustände in den Textilfabriken Südostasiens lassen niemanden kalt. Ich will etwas Nützliches tun, auf das ich stolz sein kann.

Faire Mode ist im Trend. Was unterscheidet Ihr Geschäftsmodell von allen anderen?

Die Kombination von Nachhaltigkeit, gutem Design und Hightech. Wir arbeiten an einer Software, die es uns erlaubt, aus einem Selfie des Kunden dessen Körpermass zu berechnen.

Was geschieht dann?

Wir beschaffen Stoffe, die drei Bedingungen erfüllen: Sie müssen aus ökologisch angebauter Baumwolle bestehen, ohne chemische Giftstoffe veredelt und unter fairen Bedingungen produziert worden sein. Mit diesen Stoffen beliefern wir Schweizer Schneidereien. Den Markteintritt wollen wir mit T-Shirts schaffen.

Die hiesigen Lohnkosten sind hoch, der Modemarkt aber sehr preissensitiv. Wieviel werden Sie für ein massgeschneidertes Shirt verlangen müssen?

Mehr als 50 bis 60 Franken dürfen es nicht sein. Ob das gelingt, wird die Machbarkeitsstudie zeigen, die wir momentan in Arbeit haben.

Wann soll’s losgehen?

Anfang 2018. Bis dahin wollen wir auch noch 300 000 Franken Startkapital beschaffen. Investoren mit einem Sinn für ökologische und soziale Nachhaltigkeit sind herzlich willkommen.

 

Kurs
Daniel Salerno hat am Business Concept Kurs im Herbst 2016 teilgenommen.