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Biologische Pilzbekämpfung

Der Wädenswiler Umweltingenieur Ludwig  Glöcklhofer hat ein Fungizid entwickelt, das sich aus Kompost extrahieren lässt. Damit will  er die Ökobilanz von  Golfplätzen verbessern.

Ein Golfrasen wird täglich gemäht; und weil die Halme  dabei jedes Mal verletzt werden, sind sie anfällig für Pilze. Als Gegenmittel dienen synthetische Fungizide. Doch die Tage dieser chemischen Methode scheinen gezählt. «Warme, pilzfreundliche Winter und die sinkende Akzeptanz von Pestiziden lassen sie problematisch erscheinen», sagt der Umweltingenieur Ludwig Glöcklhofer. Gefragt sind Alternativen wie sie Glöcklhofer an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaft in Wädenswil erforscht. Dort ist es dem Hobbygolfer gelungen, aus Kompost ein Fungizid zu extrahieren, das sich rückstandslos in den natürlichen Kreislauf eines Golfplatzes fügt. Aber nicht nur das ökologische, auch das ökonomische Potenzial der Innovation ist gross: «Die Pilzbekämpfung auf einem 18-Loch-Platz», weiss Glöcklhofer, «kostet Jahr für Jahr rund 10 000 Franken.»

 

Kurs
Ludwig Glöcklhofer hat am Business Creation Kurs in 2014 teilgenommen.