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„Vorbeugung gegen den Ferienfrust“

Geodaten für die Tourismus- und Freizeitindustrie: Evelyn Mühlhofer und Leonie Bauer wissen, wie lange der Swimmingpool besonnt ist.

Laut Wikipedia sind Geodaten ‚Informationen, denen auf der Erdoberfläche eine bestimmte räumliche Lage zugewiesen werden kann‘. Wie lässt sich daraus ein Geschäft machen, Frau Mühlhofer?

Evelyn Mühlhofer: In der Logistik und der Energiewirtschaft wird schon lange mit Geodaten gearbeitet. Jetzt geht es darum, Informationen zu Klima, Wetter oder Landschaftsbeschaffenheit auch für den Tourismus aufzubereiten. Wir wissen, dass bei Plattformen wie Airbnb immer wieder Kundenreklamationen eingehen, weil der Swimmingpool im Ferienhaus nur morgens besonnt ist. Mit Geodaten kann man solchen Enttäuschungen vorbeugen.

Wie kommt man als Doktorandin auf dem Gebiet der Klimarisikoforschung auf die Idee, die Probleme der Tourismusindustrie zu lösen?

Mühlhofer: Leonie und ich verabredeten uns im vorletzten Sommer zu einem Kaffee im Gartenlokal, sassen aber immer im Schatten…

Leonie Bauer: Eins ergab sich aus dem anderen. Evelyn war vertraut mit der Beschaffung und Aufbereitung des nötigen Datenmaterials. Dann fragten wir uns, wie das Geschäftsmodell aussehen könnte und kamen schnell auf B2B2C. Als Mitarbeiterin bei einem Insurtech-Startup, das Versicherungslösungen für die Privatkunden seiner Unternehmenskunden entwickelt, habe ich Erfahrung damit.

Sie sind beide beruflich stark ausgelastet. Wie geht’s weiter?

Mühlhofer: Wir suchen nach einem Partner ‒ zum Beispiel dem Betreiber einer Outdoor-App ‒ mit dem wir einen Piloten entwickeln können.

Bauer: Apropos Suche: Für die Entwicklung des Backends und der Programmierschnittstelle möchten wir das Team um einen IT-Crack ergänzen. Interessentinnen und Interessenten dürfen sich gern bei Evelyn melden.

Kurs
Evelyn Mühlhofer hat den Innosuisse Business Concept Kurs im Herbst 2021 besucht