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EASE

Für weitblickende Eigenheimbesitzer: Die beiden ETH Doktoranden Julien Marquant und Boran Morvaj integrieren Solarmodule, Batterien und Smartmeter.

Wer in der Schweiz sauberen Strom ins Netz speist, erhält Geld dafür. Zumindest theoretisch, denn die Warteliste für die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) ist lang und zählt schon mehr als 20 000 Anlagen. Ausserdem ist das KEVModell politisch umstritten. Für Energieexperten ist deshalb klar: Langfristig brauchen die privaten Betreiber von photovoltaischen Anlagen ein anderes Geschäftsmodell. Am besten verfügen sie über die Möglichkeit, ihren Strom lokal zu speichern; zum Beispiel mit EASE, einem integrierten System von Solarpanel, intelligentem Stromzähler und Lithium-Ionen- Batterie. «Wir machen Eigenheimbesitzer und Kleinunternehmer zu Strommanagern», sagt EASE-Initiant Boran Morvaj. Als potenzielle Vertriebspartner sieht er Verbände, lokale Energieversorger und Elektromonteure.