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Dynamicmold

«Günstig dank Hightech.»

Die Rückverfolgbarkeit von Bauteilen ist eine grosse Herausforderung in der Medizintechnik: Die Physikerin Cornelia Nef arbeitet an einer Lösung.

 

Sie erwarten Post aus München, Frau Nef. Was hat es damit auf sich?

Wir haben ein europäisches Patent eingereicht. Jetzt wird es am Europäischen Patentamt in München geprüft. Wenn es standhält, wollen wir es auch in den USA einreichen.

Worum geht’s?

Um ein Verfahren, mit dem sich Spritzgussbauteile – zum Beispiel für das Gehäuse einer Insulinpumpe – markieren lassen. Konkret entwickeln wir einen Mikrosystem-Chip, der in der Gussform verankert wird und den Kunststoff gezielt modifiziert. Bisher müssen die fertigen Teile nachbearbeitet werden: sie werden entweder etikettiert oder mit einem Laser beschriftet. Unsere Lösung wäre erheblich schneller und günstiger.

Zur Zeit ist ‚Dynamicmold‘ ein Innosuisse-Projekt der NTB mit diversen Industriepartnern. Was sind die nächsten Schritte?

Die Innosuisse-Finanzierung läuft noch bis Ende 2019. Danach wollen wir einen kommerzialisierbaren Prototyp bauen.

Was wird Ihre Rolle dabei sein?

Das ist noch offen. Aber ich könnte mir durchaus vorstellen, auch in dieser Phase eine leitende Rolle zu spielen. Schliesslich möchte ich das wirtschaftliche Hintergrundwissen, das ich im Business Concept-Kurs erworben habe, auch einmal anwenden.

 

Kurs
Cornelia Nef hat am Business Concept Kurs im Herbst 2017 teilgenommen.