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CardioAI

«Für alle, denen ihre Gesundheit etwas wert ist».

Herzrhythmusstörungen sind Frühsymptome für viele Krankheiten: Paul Egan und sein Team wollen die Störungsmuster interpretieren.

 

Das Lesen eines Elektrokardiogramms (EKG) gehört zu den Standartaufgaben eines Arztes. Wozu braucht es CardioAI, Herr Egan?

Wir erweitern die diagnostische Aussagekraft eines EKG. Denn auch Krankheiten wie Krebs oder Diabetes hinterlassen Spuren im Herzrhythmus; und zwar schon einem frühen Stadium. Nur konnten diese Spuren bisher nicht interpretiert werden. Das wollen wir ändern. Die Grundidee dazu hatte mein Partner Andrey Ignatov, ein Doktorand in Computerwissenschaften, den ich im Business Concept-Kurs kennengelernt habe.

Wie gehen Sie vor?

Wir haben Deep-Learning-Algorithmen entwickelt, die in EKG-Kurven Muster erkennen. Wenn diese Muster signifikant sind für bestimmte Krankheiten, können sie der Frühdiagnose dienen.

Für einen Startup ist es nicht einfach an solide medizinische Daten zu kommen…

Wir brauchen in der Tat viele Patientendaten, um unsere Störungsmuster zu validieren. Deshalb führt mein zweiter Partner Ivan Anastasi Gespräche mit diversen Spitälern; zum Beispiel dem Insel-Spital in Bern.

Ihr Geschäftsmodell baut auf Partnerschaften mit Spitälern und Ärzten, schliesst aber auch den Verkauf von Wearables nicht aus. Wer soll diese Gadgets tragen?

Alle, denen ihre Gesundheit etwas wert ist; insbesondere natürlich Menschen, die Risikogruppen angehören, weil sie zum Bespiel rauchen.

Was sind Ihre nächsten Schritte?

Wir sind daran, einen überzeugenden Businessplan zu erstellen. Damit wollen wir auf die Suchen nach potentiellen Geldgebern gehen.

 

Kurs
Paul Egan hat am Business Concept Kurs im Herbst 2017 teilgenommen.