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Früherkennung für Frühgeburten

Gegen überflüssige Hormonbehandlungen: Das Diagnosegerät von Sabrina Badir könnte einmal in jeder Frauenarztpraxis stehen.

 

Geburten vor der 37. Schwangerschaftswoche sind teuer. Deshalb überprüfen Frauenärzte während der Schwangerschaft periodisch die Beschaffenheit des Gebärmutterhalses. Die konventionelle Ultraschallmessmethode hat jedoch einen Mangel: Sie hat nur beschränkte Aussagekraft. Dadurch bleiben notwendige Therapiemassnahmen aus, während umgekehrt Frauen ohne echtes Frühgeburtsrisiko mit Hormonen behandelt werden. Die Zürcher Bewegungswissenschafterin Sabrina Badir hat im Rahmen ihrer Doktorarbeit am Institut für mechanische Systeme der ETHZ ein Gerät gebaut, das die Gewebefestigkeit des Gebärmutterhalses bestimmt. Es arbeitet mit einem hochsensiblen Kraftsensor, den die Schwangere kaum spürt. Verlaufen die klinischen Tests positiv, will Sabrina Badir in die Serienfertigung einsteigen.

 

Kurs
Sabrina Badir hat am Business Creation Kurs in 2015 teilgenommen.