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MyAirSeat – in Kleinflugzeugen mitfliegen

SU unter Lupe 2

Hast du schon immer einmal davon geträumt, in einem Kleinflugzeug das Schweizer Bergpanorama zu erleben? Das Startup MyAirSeat macht dies mit seiner neu lancierten App möglich. Freie Sitze in einst halbleeren Kleinflugzeugen lassen sich mit der App mit relativ wenig Aufwand vergeben. Kommerzielle Flugunternehmen, Touristen und Flugbegeisterte freut‘s. Mit der ersten Minimalversion, die am Markt verfügbar ist, testet MyAirSeat die Marktakzeptanz. Das mediale Echo (vgl. unten) und bereits erste Buchungen sprechen für sich. MyAirSeat wird abheben.

In einem weiteren Schritt arbeiten die Gründer intensiv daran, die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen. Die App soll es in Zukunft ermöglichen, Freunde über Social Media Kanäle zu informieren und einzuladen.

Viele Startups möchten ihre Geschäftsidee mit einer App umsetzen und auf der digitalen Welle reiten. Wir haben den Gründern deshalb zehn Fragen rund um ihr Startup und die App-Gestaltung gestellt.

Was ist euer Hintergrund? Wie seid ihr auf die Idee gekommen?
Wir sind beide Helikopterpiloten und Philipp ist Anwalt und Verwaltungsrat bei Air Zermatt. Immer wieder haben wir uns gefragt, warum Flüge noch nicht elektronisch gebucht werden können – dies packen wir nun an!

Was wollt ihr mit eurem Vorhaben bewirken? Was motiviert euch?
Mit dem Buchungssystem soll der administrative Aufwand auf Seiten der Flugunternehmen verkleinert werden (bis jetzt werden Anfragen nur per Telefon angenommen)

Arbeitet ihr Voll- oder Teilzeit an eurer Idee? Wie geht ihr mit der Arbeitsbelastung um?
Alexander (CEO) arbeitet 50% neben seinem Studium daran / Thomas (Präsident) ca. 20-30% je nach Bedarf / Philipp (externer juristischer Berater & Partner) bei Bedarf.

Wo möchtet ihr in 3 Jahren stehen?
In 3 Jahren soll MyAirSeat die Nummer 1 weltweit zur Buchung von Helikopter- und Kleinflugzeugflügen sein

Warum sollte jemand in euer Startup investieren?
Das Bedürfnis nach Mobilität und Abenteuer steigt! Die Kleinfliegerei ist noch nicht ins Verkehrsnetz oder bestehende Bookingplattformen integriert – wir treffen mit unserem Offering also direkt ins Schwarze.

Wie seid ihr vorgegangen, um eure App zu entwickeln? Habt ihr selbst viele Programmierkenntnisse?
Wir haben selber nur ein Basisverständnis was die Entwicklung von Apps angeht. Sprich wir können Prozesse so definieren, dass sie ins Schema 0 und 1 passen. Daher haben wir uns einen IT-Partner gesucht, welcher für uns die App programmieren würde. Wir haben zusammen mit der Wirtschaftsförderung Wallis Cimark 5 Firmen zu einem Gespräch eingeladen und haben dann basierend auf dem persönlichen Kontakt und der Offerte ein Unternehmen ausgewählt.

Was war für die Entwicklung eurer App besonders herausfordernd?
Das Definieren der Prozesse, damit es für den Programmierer als Branchenfremder verständlich ist. Ausserdem sind die Applikationen im Appstore relativ stark reguliert. Dies macht das Testen zum Teil etwas umständlich. Bei Android ist dieser Prozess einfacher.

Was würdet ihr das nächste Mal anders machen?
Der ganze Programmieraufwand wäre wohl für eine Person doch etwas zu gross, aber beim nächsten Mal würden wir einen Mitbegründer suchen, der selber programmiert, welcher dann als CTO das Development der App intern und auch extern managt. Man kann nach wie vor Teile der App outsourcen, aber es braucht jemanden im Unternehmen, der den technischen Überblick behält.

Würde euer Geschäftsmodell auch offline funktionieren? Warum nicht?
Nein, es braucht eine Internetverbindung damit die Flüge in real-time richtig angezeigt, sowie Buchungen vom System sofort berücksichtigt werden können. Ansonsten könnte es passieren, dass in der Zwischenzeit meine gewünschten Sitze gebucht werden.

Webseite:
https://www.my-air-seat.com/

Applikation:
https://itunes.apple.com/us/app/myairseat/id1033840839?mt=8

Medienecho:
4. April 2016 – 20 Minuten
22.März 2016 – 1815.ch
9. März 2016 – inside-it.ch
8. März 2016 – Le Temps
15. April 2016 – Handelszeitung

Impressionen Team und Applikation:
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