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Dicht beim Konsumenten – Geotargads

 

Sag‘ mir, wo du bist und ich sage dir, was du brauchen könntest: Der St. Galler Erik Streller platziert virtuelle Werbung an realen Orten. 

 

Die App-Werbung boomt: Auf Schweizer Smartphones werden täglich Millionen von Minibannern eingeblendet. Um die Streuverluste zu minimieren, buchen die meisten Werbeplaner Apps, die thematisch zum beworbenen Produkt passen. Nicht so der Ostschweizer Unternehmer Erik Streller-Shen: Er verwendet die Ortsangaben, die von den Apps abgesetzt werden und schaltet Banner in ganz bestimmten Perimetern. Seit Anfang 2014 ist seine Plattform Geotargads in Betrieb.  STARTUP CAMPUS hat den ZURICH Start Award Gewinner von 2014 (hier gehts zum Kurzportrait) interviewt und viel Neues und Spannendes erfahren.


Was ist euer Hintergrund? Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Im Jahre 1989 habe ich die Go! Uni-Werbung gegründet, eine Kommunikationsagentur spezialisiert auf Studentenwerbung. Auslöser für Geotargads war unsere Umfrage bei Studenten über deren App-Nutzungsverhalten. Wir stellten fest, dass das Verhalten sich von Uni zu Uni sehr unterscheidet. Ein weiteres Ergebnis war, dass die Nutzung von Apps des einzelnen Studenten sich bereits nach kurzer Zeit wieder verändert. Und so haben wir nach einer Lösung gesucht, welche die Faktoren „Standort das Handynutzers“ und „effektives Nutzungsverhalten“ kombiniert. Mit Geotargads kann man Zielgruppen auf dem Smartphone nach Standort selektieren und diese dort in ca. 1.2 Millionen Apps mit Botschaften erreichen.

 

Was wollt ihr mit eurem Vorhaben bewirken? Was motiviert euch?
Als Werber ist es mir seit jeher wichtig, dass die Botschaften für den Adressaten relevant sind. Denn nur relevante Werbung wird als positive Information wahr- und aufgenommen. Mit Geotargads ist es möglich, relevante Botschaften aufgrund des Standortes ohne grosse Streuverluste bei der relevanten Zielgruppe zu platzieren.

 

Arbeitet ihr Voll- oder Teilzeit an eurer Idee? Wie geht ihr mit der Arbeitsbelastung um?
Wir arbeiten Vollzeit an Geotargads. Die Arbeit macht uns Spass und ist für unser Team vielmehr eine Frage von Planung, von Prioritäten und von Teamwork.

 

Wo möchtet ihr in 3 Jahren stehen?
Da man mit Geotargads spannende mobile Guerilla-Aktionen durchführen kann – zum Beispiel als Nicht-Sponsor von grossen Sportveranstaltungen im Stadion werben, oder in Skigebieten und Freizeitparks präsent sein kann  – gefällt uns die Rolle des „Geheimtipps“ für Marketingverantwortliche sehr gut.

 

Warum sollte jemand in euer Startup investieren?
Smartphone Werbung ist ein sehr stark wachsendes Geschäft. Geotargads bietet mit dem Einbezug des Aufenthaltortes des Nutzers und mit der Unabhängigkeit von einzelnen App-Anbietern eine spannende Variante sowohl für Konzerne wie auch für KMU’s.

 

Weitere Informationen sind hier zu finden:

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Impressionen:

 

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